#1 RE: Neue, noch lebende "Verwandte" durch Ahnenforschung? von Herbertus 08.05.2013 14:46

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Liebe Kollegen und -innen!

Das Hobby der Ahnenforschung hat Nebenwirkungen. Der Nebeneffekt, dass Haus und Hof, Kind und Kegel und auch Ehewürthin und Ehewürth darunter leiden, sollte aber nicht auftreten.

Zu den positiven, durchaus erwünschten Nebenwirkungen zähle ich das Auffrischen der Geographie- und eventuellen Lateinkenntnissen und das Kennenlernen neuer Leute. Wenn man Glück hat, sind auch Personen dabei, mit denen man gemeinsame Ahnen hat.
Ich forsche seit knapp 6 Jahren und habe doch schon einige Personen, mit denen ich gemeinsame Ahnen habe, ausfindig gemacht. Mit diesen habe ich auch noch heute mehr oder weniger Kontakt. Auch habe ich – und das freut uns alle – meiner Schwiegermutter eine noch lebende Cousine „verschafft“.
In den meisten Fällen ist die Verwandtschaft aber schon sehr weit hergeholt. Das Blut muss schon sehr verdünnt sein, wenn unsere gemeinsamen Ahnen im 17., 18. oder 19. Jahrhundert lebten. Und doch ist Blut dicker als Wasser. Einen meiner „Verwandten“, der auch hier im Forum aktiv ist, bat ich einmal in einem anderen Forum für mich in die Bresche zu springen. Und er tat es ….

Doch nun die Frage: „Habt Ihr durch die Ahnenforschung schon Verwandte gefunden und wie geht es Euch mit den neuen noch lebenden „Verwandten“?

Herbert

#2 RE: Neue, noch lebende "Verwandte" durch Ahnenforschung? von ballu52 08.05.2013 15:39

Tja, daß mit dem Blut ist dicker als Wein, oder wie war das?

Ich habe in Amerika sogenannte Verwandte gefunden. 1844 haben wir einen gemeinsamen Urvater.
In Deutschland habe ich auch etliche gefunden, da hatten wir so 1820 den Urvater und eine Großcousine, ihr Opa war mein Onkel, habe ich gefunden, bin mit einigen im regen Kontakt.
Besuche, nein, das wollen wir alle noch nicht. Obwohl die Einladung schon mehrmals aus Amerika kam.
Man freut sich immer wieder, wenn man jemanden findet, der die gleichen Personen im Stammbaum hat und dann wird gemeinsam gesucht.
Nur mit dem Südtirol, da will und will es einfach nicht weiter gehen. Warum??? Weil Bozen es noch nicht online gestellt hat. Und wann wird es sein??? Keine Ahnung.

#3 RE: Neue, noch lebende "Verwandte" durch Ahnenforschung? von Melitta 09.05.2013 09:07

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Hallo Herbert!
Das ist bei mir recht selten da meine Schwester unsere direkten Vorfahren gesucht hat. Sie hat also den meisten Kontakt. Bei mir ist es eigentlich nur einer, mit dem ich zeitweise in E-Mail-Kontakt stehe, der mir sehr geholfen hat. Ich übersetze ihm dafür alles, was er nicht lesen kann. Und schaue immer wieder, ob ich seinen Vorfahren Adam Georg Dallinger finde, der um 1710 geboren sein soll und aus Österreich stammen soll. Bis jetzt habe ich ihn noch nicht gefunden. Ich habe auch immer noch E-Mail-Kontakt zu den "Verwandten" meiner Nichte, mit denen sie gemeinsame Vorfahren hat z.B. mit dem Enkel der Schwester ihrer Urgroßmutter in Kanada. Dann ist da noch der Kontakt zu einigen, mit denen ich in der gleichen Gegend forsche. Es ist also nicht das Blut sondern das gemeinsame Interesse, denke ich mir.
Liebe Grüße
Uschi

#4 RE: Neue, noch lebende "Verwandte" durch Ahnenforschung? von franz ferdinand 13.05.2013 11:11

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Ursprünglich war mein Ziel ja ausschließlich die Suche nach meinen Ahnen und nicht nach lebenden Verwandten. Doch als die bis ins 16. Jh. zurückgehende Verwandtschaft mit einem in diesem Forum hochangesehenen Mitglied entdeckt wurde, hab ich schon gemerkt, dass es trotzdem noch etwas anderes ist, mit jemandem (den man ja eigentlich nicht kennt), verwandt zu sein - sei es auch über viele, viele Generationen hinweg. So gesehen auch von mir die Einschätzung: Blut ist dicker als Wasser.

LG Martin

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