#1 RE: Anwendung des neuen Personenstandgesetzes in der Diözese Gurk/Klagenfurt von Passauer 06.11.2013 16:50

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Nach Auskunft des Diözesanarchiv Gurk/Klagenfurt (Herr Magister Kluger) vom 6.11.2013 bleibt es für die Diözese Gurk/Klagenfurt bei der bisherigen Regelung - 100-Jahre-Sperrfrist für alle Matiken.
Begründung: Widersprüchliche Regelung im Gesetzestext.

[ Editiert von Passauer am 06.11.13 16:51 ]

#2 RE: Anwendung des neuen Personenstandgesetzes in der Diözese Gurk/Klagenfurt von PeterS 07.11.2013 09:07

In Kärnten passieren wirklich seltsame Dinge in manchen Köpfen. Es ist ja bekannt, dass man da bei der Auslegung der österreichischen Gesetzte zum Teil nicht die bundesweit vertretenen Meinung akzeptieren will.

Und wenn sie sich mit der Erzdiözese Laibach zusammengetan hätten (so wie z.B. Seckau mit Marburg) , dann würde die EU ein grenzüberschreitendes Digitalisierungsprojekt sicher großzügig unterstützen. Schade, schade, dass die Schatten der Vergangenheit dort nicht und nicht zu vertreiben sind.

Grüße, Peter

#3 RE: Anwendung des neuen Personenstandgesetzes in der Diözese Gurk/Klagenfurt von Leopold Strenn 05.12.2013 19:02

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Ich kann mir das nicht vorstellen, da bei uns ja Gesetze noch immer Geltung haben und durch mangelndes Verständnis nicht außer Kraft zu setzen sind. Vielleicht hat die Diözese einen Juristen, der dem Archiv Support gibt.

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, gehörte es in das Forum "Erfahrungsaustausch, Kurioses und Plauderecke".

#4 RE: Anwendung des neuen Personenstandgesetzes in der Diözese Gurk/Klagenfurt von MireilleTrauner 13.01.2015 14:43

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gibt es da schon Neuigkeiten?

#5 RE: Anwendung des neuen Personenstandgesetzes in der Diözese Gurk/Klagenfurt von ReiSt 30.01.2015 10:05

Hab es erst jetzt gelesen, da ich leider lange Zeit nicht hier sein konnte...

Zitat von Leopold Strenn im Beitrag #3
Ich kann mir das nicht vorstellen, da bei uns ja Gesetze noch immer Geltung haben und durch mangelndes Verständnis nicht außer Kraft zu setzen sind.


Da fällt mir spontan der Fall der Ortstafelverschiebung ein, der vom VfGH als verfassungswidrig bezeichnet wurde und LH Dörfler eine Ermittlung wegen Amtsmissbrauchs eingebracht hatte, die ja eingestellt wurden, weil er, wegen Fehlens einer juristischen Ausbildung, nicht wusste was er tut (so die Staatsanwaltschaft). Wobei ich jetzt Herrn Mag. Kluger kein Unwissen unterstellen will. Das soll nur zur Verdeutlichung dienen, das Gesetze nicht unbedingt einzuhalten sind, wenn man nachweisen kann, dass man etwas nicht richtig versteht. (Da könnte man vielleicht eine interessante Gender-Sprach-Debatte draus machen... )

Angesichts der Datenschutz- und Amtsgeheimnisdebatten, was man jetzt darf und dürfen soll usw., wird uns das Thema, welche Fristen nun gelten und wie sie einzuhalten sind, wohl noch lange beschäftigen. Und sanktioniert wird so was wohl nie werden, denn wer ist hier der Geschädigte, der sich dagegen wehren kann?

Liebe Grüße

Stephan

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